Was andere sagen
Ich setze das Kartenset gerade in fast jeder Beratung ein. Eine Klientin war richtig beeindruckt, wie passend die Karten waren, die sie ausgewählt hat – sie haben Ressourcen gezeigt, die sie in einer stressigen Phase ganz vergessen hatte. Ich habe das Set auch in einem Resilienz-Workshop mit Lehrerinnen einer weiterführenden Schule in Bonn eingesetzt. Auch dort haben die Karten super als Einstieg und Inspiration für die Gruppenarbeit funktioniert. Außerdem gebe ich das Set gerne direkt in die Hände meiner Klient:innen und lasse sie selbst Karten auswählen, die sie ansprechen. Selbst diese einfache Übung führt oft zu neuen Ideen – und vor allem dazu, dass alte, längst vergessene Ressourcen wieder auftauchen. !
Dr. Antje Lumma-Sellenthin
Psychologin und Systemische Therapeutin
Als Ergotherapeutin bin ich ständig auf der Suche nach Materialien, die ressourcenorientiertes Arbeiten unterstützen und meinen Klient:innen helfen, einen positiven Zugang zu ihren eigenen Fähigkeiten zu finden. Dieses Kartenset hat sich dabei als unglaublich wertvoll erwiesen.
Ich habe das Set vor allem mit Klient:innen eingesetzt, die stark auf ihre Defizite fokussiert sind.
Die Aufgabe war, zunächst Karten auszuwählen, die Stärken zeigen, die bereits vorhanden sind – und diese sichtbar vor sich auszulegen.
Danach folgte eine zweite Auswahl: Karten mit Eigenschaften, die sie weiterentwickeln oder neu aufbauen möchten – also Zielkarten.
Durch das Auslegen der Karten wurde sichtbar, wie viele Stärken schon da sind. Das hat sofort das Gefühl von Selbstwirksamkeit gestärkt und den Blick weg von Problemen hin zu den eigenen Lösungsfähigkeiten gelenkt.
Fazit: Dieses Kartenset ist ein großartiges Werkzeug für erlebnisorientiertes, stärkenbasiertes Arbeiten in der Ergotherapie. Es regt zur Selbstreflexion an, stärkt das Selbstwertgefühl und bietet einen idealen Einstieg für motivierende Zielarbeit. Eine klare Empfehlung für alle, die ressourcenorientiert arbeiten möchten.
Saskia Schuster
Ergotherapeutin
Ich habe die „World of Emotions“-Karten bei einem meiner Events eingesetzt – „Authentizität ohne Maske“, einer Valentinstags-Special-Session am 14. Februar 2025.
Ich arbeite total gerne mit den Bildkarten in Gruppensettings. In dieser Session habe ich die Teilnehmer:innen gebeten: „Wähl ein Bild, das dich repräsentiert.“ und „Welches Bild zeigt die authentischste Version von dir?“
Die Karten haben die Gruppe dabei unterstützt, sich mit dem eigenen Ich auseinanderzusetzen und über die eigene Authentizität nachzudenken.
Vincent Soo
Integrative psychotherapeutische Coachin
Wie du diese Tools in deinen therapeutischen Stil einbindest
- Nutze eine Karte oder ein visuelles Element, um Klient:innen zu Beginn zu erden – bevor es in tiefere Themen geht.
- Lade Klient:innen ein, ein Bild oder eine Aussage auszuwählen, die anspricht, und gemeinsam zu erforschen, was sie auslöst.
- Verwende Reflexionsblätter, um komplexe Themen wie Grenzen, Beziehungen oder innere Konflikte zu strukturieren.
- Gib Klient:innen Raum, die Tools in ihrem eigenen Tempo zu nutzen – so sanft oder so tiefgehend, wie es gerade passt.
- In Gruppen helfen Gesprächsimpulse dabei, einen sicheren Rahmen zu schaffen, alle einzubeziehen und Vertrauen aufzubauen.
Das Ziel ist nicht, „eine Übung zu machen“, sondern neue Zugänge zu schaffen, die therapeutische Beziehung zu vertiefen und dort Klarheit zu ermöglichen, wo Worte fehlen.